Diesen Baum kann man essen?

Der „Wunderbaum“ Moringa oleifera

Nicht nur Gehirn, Knochen, Nerven und Stoffwechsel sollen lt. alten indischen Quellen mit dem „Meerrettich-Baum“, Moringa oleifera reguliert werden können, er soll auch gegen Kopfschmerzen, Blähungen, Schnittverletzungen und noch vieles mehr von alten Schamanen eingesetzt worden sein.

Weltweit findet man bereits mehr als 700 Studien die die gesundheitlich wertvollen Eigenschaften dieser essbaren ayurvedischen Lebensmittelpflanze belegen und immer mehr Wissenschaftler zum Staunen bringen. 

Er ist eine der nützlichsten und vielseitigsten Pflanzen, welche es auf unserer Erde gibt und die aus Indien stammt. Dieser schnell wachsende, sommergrüne Baum wird als Nutz- und Zierpflanze kultiviert, gedeiht auf fast jedem Boden und bildet gefiederte Blätter aus. Die goldfarbenen Blüten duften nach Honig.

Seine Blätter sind ein natürliches, außergewöhnlich vielseitiges Multi-Vitamin und –Mineralstoffkonzentrat, seine Samen befreien Wasser von Bakterien und Viren und liefern ein hochwertiges Öl. Die Früchte verwendet man als Gemüse oder sind Bestandteil von Curry-Mischungen. Seine Wurzeln kann man auch als Gemüse, oder eben wie Meerrettich verwenden. Wegen seiner vielfältigen Wirksamkeit auch „Wunderbaum“ oder „Baum des langen Lebens“ genannt, finden alle Teile des Baumes  Verwendung in der Medizin, zur Wasserreinigung und allen voran ist er als äußerst hochwertiges Lebensmittel bekannt. Er enthält unzählige lebenswichtige Vitalstoffe und deckt bei Verwendung von wenigen Gramm täglich, den Tagesbedarf für Mensch und Tier.

Moringa, ein wahres Wunder der Natur!

In den Blättern des Moringa-Baumes sind sämtliche lebenswichtige Aminosäuren und Fettsäuren enthalten, sowie eine große Bandbreite an Vitaminen und Mineralstoffen die einen höheren Anteil aufweisen als alle bekannten Gemüse und sie können als Salat, Gemüse usw. gegessen werden.

So z.B. enthält der Moringa bis zu

  • 25 x mehr Eisen als Spinat
  • 17 x mehr Kalzium als in Milch
  • 15 x mehr Kalium als in Bananen
  • 7 x mehr Vitamin C als in Orangen
  • 7 x mehr Vitamin B1 und B2 als Hefe
  • 6 x mehr Polyphenole als Rotwein
  • 6 x mehr Folsäure als Kopfsalat
  • 4,5 x mehr Vitamin E als Weizenkeimlinge
  • 4 x mehr Vitamin A als in Karotten
  • 2,5 x mehr Karotin als Karotten
  • 2 x mehr Magnesium als Braun-Hirse
  • 2 x mehr Proteine als Soja
  • 2 x mehr Ballaststoffe als Weizen-Vollkorn
  • 1,5 x mehr Zink als ein Schweineschnitzel
  • 1,5 x mehr essentielle Aminosäuren als Eier
  • 20 Aminosäuren, darunter die 8 essentiellen Aminosäuren
  • sehr hohe Anteile an ungesättigten Fettsäuren (Omega 3, 6 und 9)
  • eine sehr große Menge an natürlichem Chlorophyll

Die Kombination und Zusammensetzung der Inhaltsstoffe sind sehr konzentriert, ausgewogen und einzigartig. Er enthält einen äußerst hohen Gehalt an Mineralien wie z.B. Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor, ausreichende Mengen an Eisen, Zink und Kupfer, Chrom um einige aufzuzählen und obendrein noch alle 20 Aminosäuren, die wichtigsten Bausteine zum Aufbau von Proteinen im Körper und wichtig für das Immunsystem. Er enthält fast alle Vitamine wie Vitamin A, B1, B2, B3, B6, B7, C, D, E, K und Vitalstoffe, über 46 Antioxidantien und auch den vor kurzem neu entdeckten Botenstoff Zeatin der in Moringa in solchen Mengen vorkommt wie in keiner anderen Pflanze der Welt. 

ZEATIN: Zeatin ist für die außergewöhnliche Wachstumsleistung  der Pflanze verantwortlich, sowie für ihre gute Regenerationsfähigkeit – die sich auch auf den Menschen übertragen lässt. So gilt Zeatin als das „Jungbrunnen-Hormon in der Natur“ (Prof. Thomas Roitsch, Uni Würzburg). In Studien der Universität Aarhus (Dänemark) erwies es sich als besonders wirksam zur Behandlung von Hautschädigungen. Zeatin sorgt für eine jugendliche Haut, wirkt gegen Zellalterung und aktiviert die Eigenproduktion von Stoffen, welche die Haut jung und elastisch halten. Das Pflanzenhormon hilft überdies Mädchen in der Pubertät und Frauen in den Wechseljahren ihren Hormonhaushalt auszugleichen. U.a. öffnet Zeatin die Türen für Vitalstoffe, lässt sie herein und begleitet sie bis an den Platz, wo sie von den Zellen benötigt werden.

Es sorgt quasi dafür, dass sämtliche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren durch den Körper aufgenommen werden. Zeatin, ein wichtiger Regulationsfaktor der Zellen und eine starke Antioxidantie, daher zellschützend und zellregenerierend. Zwar findet man Zeatin in vielen Pflanzen, jedoch meist nur in Mengen von unter einem Mikrogramm pro Gramm. Das Moringa-Blatt dagegen enthält mehr als das Hundertfache je Gramm – und ist somit ein echter Jungbrunnen. Aber nicht nur ältere Menschen berichten durch den Verzehr von Moringablättern, sie fühlen sich um Jahre jünger und vitaler.

Moringa ist also nicht nur eine Vitalstoffbombe die 90 verschiedene und wertvolle Vitalstoffe für den Menschen enthält, sondern er verstärkt die Bioverfügbarkeit um ein vielfaches durch das Zeatin.

MANGAN, CHROM, BOR: Außergewöhnlich ist auch der hohe Gehalt an Mangan, Chrom und an dem seltenen Bor. Mangan ist unter anderem für gesunde Gelenke und Knochen wichtig und Chrom spielt im Stoffwechsel und bei Stressbelastung eine zentrale Bedeutung. Bor wurde bisher nicht zur Gruppe der lebenswichtigen Spurenelemente gezählt, doch in den letzten Jahren wird seine Bedeutung immer mehr erkannt: Bor ist grundlegend für den Aufbau von Serin, einer Aminosäure, die in nahezu allen Proteinen des menschlichen Organismus enthalten ist. Bor spielt für den Calcium- Magnesium und Phosphorhaushalt eine Rolle und wird medizinisch bei Osteoporose eingesetzt. Es reduziert stressbedingte Oxidation, hemmt die Zellteilungsrate von Zellen ohne Differenzierung (wie Krebszellen) und ist dasjenige Spurenelement, was im Gehirn am meisten zu finden ist. Elementares Bor ist jedoch giftig, als Nahrungsergänzung eignen sich daher nur Pflanzen mit hohem Borgehalt – allen voran Moringablätter, die mit 31 Milligramm je 100 Gramm den höchsten Gehalt besitzen. Größere Mengen an organischen Borverbindungen besitzen sonst nur Quitten (ca. 10mg je 100g), Mandeln (3,4mg) und Rote Beete (2,1mg je 100g).

Aufgrund seiner ausgewogenen, umfassenden Inhaltsstoffe kann Moringa viel Energie, Vitalität und seelische Stärke verleihen! Er ist Kraftpaket für jugendliche Power, Attraktivität und seelische Ausgeglichenheit! Die Wirkung von Moringa ist dabei wesentlich ganzheitlicher als Obst und Gemüse. Das bringt uns zu einem Vorzug von Moringa, dem der Baum einen weiteren Namen zu verdanken hat. Man nennt ihn auch den „grünen Diamanten“, weil sein phänomenaler Nährstoffreichtum seinesgleichen auf der Welt sucht.

POLYPHENOLE: Es sei auch erwähnt, dass Moringa oleifera sehr viele Polyphenole enthält, wobei z.B. auch eine Untergruppe, die sogenannten Salvestrole usw. erwähnenswert ist. Bei Salvestrolen handelt es sich um eine von britischen Wissenschaftlern entdeckte und erforschte Wirkstoffgruppe, die zu einer Klasse von Schutzstoffen gehören, die manche Pflanzen bilden, um sich gegen Fraßfeinde und Krankheiten zur Wehr zu setzen. Genau diese Substanzen, so belegten die Wissenschaftler, sorgen für eine Rückbildung von Krebstumoren. Polyphenole und seine vielen Untergruppen (Flavonoide, Anthocyane, Procyanidine, Benzoesäurederivate, Salvestrole usw.) waren vor 100 Jahren in ursprünglichen Obst- und Gemüsesorten, die sie sich damals noch gegen allerlei Feinde zur Wehr setzen mussten, reichlicher als heute enthalten. In modernem Obst- und Gemüse, das auf sterilen Plantagen mit Kunstdünger gezüchtet, sind jedoch kaum mehr Polyphenole enthalten. Moringa oleifera Blätter sind reich davon, unsere roten Moringabäume enthalten sogar bis zu 400% mehr als Moringas aus anderen Ländern und alleine schon deshalb sind sie als Nahrungsergänzung zu empfehlen.

CHROLOPHYL: Ein Kilogramm Moringa-Blätter (getrocknet) enthalten fast sieben Gramm reines Chlorophyll (grüner Pflanzenfarbstoff) – das ist noch ein Weltrekord unter den bekannten Nutzpflanzen unserer Erde. Chlorophyll ist entscheidend für die Gesundheit unseres Blutes – und die Gesundheit des Blutes ist wiederum entscheidend für die Gesundheit des Menschen. Keine andere Pflanze der Welt enthält nach bisherigem Kenntnisstand der Wissenschaft mehr Chlorophyll als Moringa. In Forschungen von Dr. Young wurde dargelegt, dass rote Blutkörperchen weniger (wie bisher angenommen) im Rückenmark gebildet werden, sondern vielmehr – zumindest im gesunden Organismus – im Darm. Besonders wichtig zur Aufrechterhaltung eines gesunden Blutes ist gemäß Dr. Young der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, der in seiner chemischen Zusammensetzung fast vollständig dem roten Blutfarbstoff des Menschen (Hämoglobin) entspricht. Chlorophyll wird neben dem Spurenelement Eisen als die blutbildende Substanz schlechthin angesehen. Chlorophyll bringt mehr Sauerstoff ins Blut, was Stoffwechselprozesse optimiert, es stärkt unser Immunsystem, wirkt entzündungshemmend, hilft bei akuten Infektionen und hemmt Tumore. Chlorophyll gilt als „grüne Medizin“. Doch damit ist das Nutzspektrum von Moringa noch keinesfalls erschöpft.

ANTIOXIDANTIEN: Für den nächsten Vorzug der Moringa-Pflanze holen wir zuerst ein wenig aus: Als gefährliche Schädiger der körperlichen Gesundheit gelten sog. „freie Radikale“. Man versteht darunter instabile Sauerstoffverbindungen, denen ein Elektron fehlt. Dasselbe besorgen sie sich, indem sie es anderen Molekülen einfach entreißen: Proteinen, Hormonen, genetischem Material und anderen wichtigen Substanzen, die unser Körper braucht. Die Stoffe, denen ein Elektron geraubt wurde, haben nun ihrerseits das Bestreben, ihren Elektronenmangel auszugleichen und greifen andere Stoffe im Körper an. So entsteht ein Teufelskreis, der dreifach gefährlich ist: (1) fehlen dem Körper dann die benötigten Stoffe, (2) wird seine Substanz geschädigt und (3) sind die chemischen Reste schädlich, was dem Organismus neue Probleme aufbürdet. Wenn solche instabilen Sauerstoffverbindungen anderen Atomen oder Molekülen ihre Elektronen stehlen, nennt man diesen Vorgang (chemisch eigentlich unkorrekt) „Oxidation“. Dieselbe gilt heute als wesentlicher Faktor bei der Alterung. Doch zum Glück gibt es auch Stoffe, die dem Organismus helfen, „Oxidation“ zu verhindern bzw. ihr entgegenwirken. Sie stellen den freien Radikalen Elektronen zur Verfügung, ohne danach das Bedürfnis zu haben, sich ihrerseits Elektronen zu beschaffen oder sich in schädliche Substanzen zu verwandeln. Diese Stoffe nennt man Antioxidantien.

Solche Antioxidantien sind z.B. Vitamin C, Vitamin E, aber auch Chlorophyll und viele weitere Stoffe. Die Fähigkeit einer Natursubstanz oder eines Produkts, freie Radikale unschädlich zu machen, wird mit dem sog. „ORAC“-Test ermittelt. Das steht für Oxygen adicalbsorbance apacity, also für die Kapazität eines Stoffes oder eines Lebensmittels, freie Radikale zu neutralisieren. 5.000 bis 7.000 ORAC Einheiten sollte ein Mensch mit seiner täglichen Nahrung zu sich nehmen, um gut gegen freie Radikale geschützt zu sein, heißt es. Der ORAC-Wert von einzelnen Lebensmitteln wird dabei pro 100 Gramm des Lebensmittels angegeben. 100 Gramm Himbeeren beispielsweise bringen es auf 2000 bis 4000 solche Einheiten. Bio-Hagebuttenmarmelade sogar auf 13.000. Die sagenhaften Goji-Beeren schaffen 25.000 ORAC-Punkte und gehören damit zur Weltspitze. Das heißt mit nur 25 Gramm Goji-Beeren pro Tag hat man bereits sein antioxidatives Soll erfüllt. Doch auch hier legt Moringa die Messlatte höher und beschert uns noch einen neuen Weltrekord mit dem höchsten antioxidativen Wert, der je gemessen wurde – von bis zu 115.000 ORAC-Einheiten (abhängig von der Region, dem Boden, der Bewirtschaftung usw.)

Ein weiterer Sachverhalt ist erwähnenswert, der speziell für Veganer und Rohköstler wichtig sein kann, denn das Moringa-Blatt ist darüber hinaus auch eine wichtige Quelle für Eiweiß. Fast die Hälfte des Blattes besteht aus hochwertigem, gesundem pflanzlichen Eiweiß.

All das ist – jeweils einzeln und für sich betrachtet – zwar schon recht interessant, gleichzeitig aber wurden wir in den letzten Jahren werbetechnisch dermaßen mit Informationen über das „allerneueste, gesündeste und beste Super- Lebensmittel der Welt“ überschüttet, dass sich manch einer vielleicht denkt: „Wenn es danach geht, könnte ich mich den ganzen Tag über von Goji-, Acai- und Aroniabeeren ernähren, Spirulina, Chlorella- und Afa-Algen essen, ausschließlich Weizen- oder Gerstengrassaft trinken und überdies Dutzende Kapseln mit allerlei unverständlichen Namen – OPC, Q10, NADH usw. – schlucken.“ Nun, im individuellen Fall mag das alles für eine gewisse Zeit seine Berechtigung besitzen bzw. sich als sinnvoll erweisen, es gibt jedoch ein generelles Problem damit: So, wie man zum Händewaschen zwei Hände braucht, so bedingen die meisten Vitalstoffe einander.

Wer also über lange Zeit hinweg immer nur eine einzige Art von Lebensmittel oder einen einzige Nahrungsergänzung zu sich nimmt, erzeugt damit praktisch zwingend und automatisch einen Vitalstoffmangel im Organismus. Vitamin C braucht als Gegenspieler (zweite Hand) beispielsweise Vitamin B1 und überdies etliche Mineralstoffe. Wer über lange Zeit hinweg nur Vitamin C zu sich nimmt, erzeugt im Körper einen schwerwiegenden B1-Mangel mit allen seinen Folgen (mangelnde Konzentrationsfähigkeit/ Gedächtnis, Kribbeln in Beinen und Händen, Verstopfung u.v.a.). Daher sind nicht nur synthetische Vitaminpräparate, sondern auch „die neuesten Wundernahrungsmittel” in alternativ-heilkundlichen Kreisen oft ziemlich verpönt. Doch auch in diesem Punkt unterscheidet sich Moringa, denn hier haben wir im natürlichen pflanzlichen Verbund 90 verschiedene Vitalstoffe, Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe, Spurenelemente, alle Aminosäuren, jede Menge Pflanzeneiweiß, gesunde Fettsäuren, Chlorophyll sowie zahllose Pflanzenbegleitstoffe perfekt aufeinander abgestimmt, bioverfügbar in einer Pflanze vereinigt – und durch Zeatin maximal wirkverstärkt!

So verwendet man z.B.

• die Blätter und Früchte als Nahrungsmittel (frisch oder getrocknet)

• die Blüten als Gewürz, für die Bienenzucht und als Medizin

• die Samen als Nahrungsmittel, Öl, zur Wasserreinigung

• die Rinde als Medizin, zur Seil- und Papierherstellung

• die Wurzeln als Nahrungsmittel und Medizin

• die Pflanze als Ganzes für Tierfutter, Biomasse für alternative Energie

• die „Abfallprodukte“ zur Bodenverbesserung, Biodünger und Tierfutter.

In der modernen Medizin werden inzwischen Extrakte aus Moringa oleifera vor allem wegen ihrer ausgleichenden Wirkung auf das Nerven- und Hormonsystem und für die Stärkung der Abwehrkräfte eingesetzt. Jeder kann die erstaunliche Wirkkraft des Moringa-Baumes nutzen. Die Blätter können in Suppen, Speisen und ins Müsli gestreut, als Tee getrunken werden. Als Tee hat Moringa einen Geschmack, der ein wenig an Brennnesseln erinnert; beim Einnehmen des Pulvers wird die leichte Schärfe von den enthaltenen Senfölen deutlicher spürbar. Gerade dieser pikante Geschmack macht es als Würzzugabe in Speisen interessant.

Er ist  komplett essbar, hält viele Weltrekorden und bietet Superlativen wie keine andere Pflanze. Vielerorts als Wunderbaum bezeichnet, macht er diesem Namen alle Ehre. Es ist ein Baum, der das Potential besitzt, die drängendsten Probleme der sog. „Dritten Welt“, aber auch der Industrieländer zu lösen: Wüste begrünen, unternährte Menschen satt machen, Krankheiten heilen, Trinkwasser klären, und man kann aus ihm sogar Diesel erzeugen (um ein paar weitere Vorzüge zu nennen). Moringa ist ein echtes Wunder und ein Geschenk an die Menschheit. Er ist mehr als nur ein weiterer Trend. Moringa ist auch eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen der Erde. Die pflanzlichen Hormone die dieses Wachstum ermöglichen lassen sich landwirtschaftlich als Dünger nutzen und sorgen für größere, wohlschmeckendere und gesündere Pflanzen.

Ursprünglich heimisch war der Überlebenskünstler und Überlebenshelfer in den nordwestindischen steinigen, trockenen Regionen am Fuße des Himalaya. Von dort aus verbreitete er sich in die tropischen und subtropischen Zonen der Erde – nach Südasien, Südostasien, China, Indonesien, Afrika, Madagaskar, Mexiko, Mittelamerika und Südamerika. In Europa ist seit einigen Jahren der erfolgreiche Anbau bisher nur auf der kanarischen Insel Teneriffa gelungen. Möglicherweise weil diese europäischen Inseln auf demselben Breitengrad wie die ursprüngliche Heimat der Moringas liegen und  ein einzigartiges Klima besitzen

Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum es mehrere Tausende Jahre brauchte bis das Vorhandensein dieses Naturwunders ins Bewusstsein der westlichen Welt vordrang. Denn immerhin wird der Moringa-Baum schon in den ältesten Weisheitsschriften der Menschheit, der altindischen Veden*, erwähnt. So war man in der aus den Veden abgeleiteten traditionellen indischen Medizin, dem Ayurveda*, schon vor über 5.000 Jahren davon überzeugt, dass Moringa über 300 Krankheiten und Leiden heilen könne und inzwischen viele Menschen bestätigen und die Wissenschaft zum Erstaunen bringt. Mit seinem vielfältigen und breiten Vitalstoffangebot stellt er alle bisher bekannten Nahrungs- und Heilpflanzen weit in den Schatten.

*Veden: (auch Weden): eine zunächst mündlich überlieferte, später schriftlich fixierte Sammlung religiöser Texte im Hinduismus. Die wahrscheinlich ältesten Weisheitsschriften der Menschheit. Je nach Quelle wird für ihr Alter ein Zeitraum angegeben von 3.000 bis 5.000 Jahren, die mündlichen Überlieferungen eingerechnet, auch von bis zu 10.000 Jahren. *Ayurveda : (auch Ayurweda) Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft. Der Begriff stammtaus dem Sanskrit (altindische Hochsprache) und setzt sich aus den Wörtern Ayus (Leben) und Veda (Wissen) zusammen.

Der „Wunderbaum“ Moringa oleifera Nicht nur Gehirn, Knochen, Nerven und Stoffwechsel sollen lt. alten indischen Quellen mit dem „Meerrettich-Baum“, Moringa... mehr erfahren »
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Diesen Baum kann man essen?

Der „Wunderbaum“ Moringa oleifera

Nicht nur Gehirn, Knochen, Nerven und Stoffwechsel sollen lt. alten indischen Quellen mit dem „Meerrettich-Baum“, Moringa oleifera reguliert werden können, er soll auch gegen Kopfschmerzen, Blähungen, Schnittverletzungen und noch vieles mehr von alten Schamanen eingesetzt worden sein.

Weltweit findet man bereits mehr als 700 Studien die die gesundheitlich wertvollen Eigenschaften dieser essbaren ayurvedischen Lebensmittelpflanze belegen und immer mehr Wissenschaftler zum Staunen bringen. 

Er ist eine der nützlichsten und vielseitigsten Pflanzen, welche es auf unserer Erde gibt und die aus Indien stammt. Dieser schnell wachsende, sommergrüne Baum wird als Nutz- und Zierpflanze kultiviert, gedeiht auf fast jedem Boden und bildet gefiederte Blätter aus. Die goldfarbenen Blüten duften nach Honig.

Seine Blätter sind ein natürliches, außergewöhnlich vielseitiges Multi-Vitamin und –Mineralstoffkonzentrat, seine Samen befreien Wasser von Bakterien und Viren und liefern ein hochwertiges Öl. Die Früchte verwendet man als Gemüse oder sind Bestandteil von Curry-Mischungen. Seine Wurzeln kann man auch als Gemüse, oder eben wie Meerrettich verwenden. Wegen seiner vielfältigen Wirksamkeit auch „Wunderbaum“ oder „Baum des langen Lebens“ genannt, finden alle Teile des Baumes  Verwendung in der Medizin, zur Wasserreinigung und allen voran ist er als äußerst hochwertiges Lebensmittel bekannt. Er enthält unzählige lebenswichtige Vitalstoffe und deckt bei Verwendung von wenigen Gramm täglich, den Tagesbedarf für Mensch und Tier.

Moringa, ein wahres Wunder der Natur!

In den Blättern des Moringa-Baumes sind sämtliche lebenswichtige Aminosäuren und Fettsäuren enthalten, sowie eine große Bandbreite an Vitaminen und Mineralstoffen die einen höheren Anteil aufweisen als alle bekannten Gemüse und sie können als Salat, Gemüse usw. gegessen werden.

So z.B. enthält der Moringa bis zu

  • 25 x mehr Eisen als Spinat
  • 17 x mehr Kalzium als in Milch
  • 15 x mehr Kalium als in Bananen
  • 7 x mehr Vitamin C als in Orangen
  • 7 x mehr Vitamin B1 und B2 als Hefe
  • 6 x mehr Polyphenole als Rotwein
  • 6 x mehr Folsäure als Kopfsalat
  • 4,5 x mehr Vitamin E als Weizenkeimlinge
  • 4 x mehr Vitamin A als in Karotten
  • 2,5 x mehr Karotin als Karotten
  • 2 x mehr Magnesium als Braun-Hirse
  • 2 x mehr Proteine als Soja
  • 2 x mehr Ballaststoffe als Weizen-Vollkorn
  • 1,5 x mehr Zink als ein Schweineschnitzel
  • 1,5 x mehr essentielle Aminosäuren als Eier
  • 20 Aminosäuren, darunter die 8 essentiellen Aminosäuren
  • sehr hohe Anteile an ungesättigten Fettsäuren (Omega 3, 6 und 9)
  • eine sehr große Menge an natürlichem Chlorophyll

Die Kombination und Zusammensetzung der Inhaltsstoffe sind sehr konzentriert, ausgewogen und einzigartig. Er enthält einen äußerst hohen Gehalt an Mineralien wie z.B. Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor, ausreichende Mengen an Eisen, Zink und Kupfer, Chrom um einige aufzuzählen und obendrein noch alle 20 Aminosäuren, die wichtigsten Bausteine zum Aufbau von Proteinen im Körper und wichtig für das Immunsystem. Er enthält fast alle Vitamine wie Vitamin A, B1, B2, B3, B6, B7, C, D, E, K und Vitalstoffe, über 46 Antioxidantien und auch den vor kurzem neu entdeckten Botenstoff Zeatin der in Moringa in solchen Mengen vorkommt wie in keiner anderen Pflanze der Welt. 

ZEATIN: Zeatin ist für die außergewöhnliche Wachstumsleistung  der Pflanze verantwortlich, sowie für ihre gute Regenerationsfähigkeit – die sich auch auf den Menschen übertragen lässt. So gilt Zeatin als das „Jungbrunnen-Hormon in der Natur“ (Prof. Thomas Roitsch, Uni Würzburg). In Studien der Universität Aarhus (Dänemark) erwies es sich als besonders wirksam zur Behandlung von Hautschädigungen. Zeatin sorgt für eine jugendliche Haut, wirkt gegen Zellalterung und aktiviert die Eigenproduktion von Stoffen, welche die Haut jung und elastisch halten. Das Pflanzenhormon hilft überdies Mädchen in der Pubertät und Frauen in den Wechseljahren ihren Hormonhaushalt auszugleichen. U.a. öffnet Zeatin die Türen für Vitalstoffe, lässt sie herein und begleitet sie bis an den Platz, wo sie von den Zellen benötigt werden.

Es sorgt quasi dafür, dass sämtliche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren durch den Körper aufgenommen werden. Zeatin, ein wichtiger Regulationsfaktor der Zellen und eine starke Antioxidantie, daher zellschützend und zellregenerierend. Zwar findet man Zeatin in vielen Pflanzen, jedoch meist nur in Mengen von unter einem Mikrogramm pro Gramm. Das Moringa-Blatt dagegen enthält mehr als das Hundertfache je Gramm – und ist somit ein echter Jungbrunnen. Aber nicht nur ältere Menschen berichten durch den Verzehr von Moringablättern, sie fühlen sich um Jahre jünger und vitaler.

Moringa ist also nicht nur eine Vitalstoffbombe die 90 verschiedene und wertvolle Vitalstoffe für den Menschen enthält, sondern er verstärkt die Bioverfügbarkeit um ein vielfaches durch das Zeatin.

MANGAN, CHROM, BOR: Außergewöhnlich ist auch der hohe Gehalt an Mangan, Chrom und an dem seltenen Bor. Mangan ist unter anderem für gesunde Gelenke und Knochen wichtig und Chrom spielt im Stoffwechsel und bei Stressbelastung eine zentrale Bedeutung. Bor wurde bisher nicht zur Gruppe der lebenswichtigen Spurenelemente gezählt, doch in den letzten Jahren wird seine Bedeutung immer mehr erkannt: Bor ist grundlegend für den Aufbau von Serin, einer Aminosäure, die in nahezu allen Proteinen des menschlichen Organismus enthalten ist. Bor spielt für den Calcium- Magnesium und Phosphorhaushalt eine Rolle und wird medizinisch bei Osteoporose eingesetzt. Es reduziert stressbedingte Oxidation, hemmt die Zellteilungsrate von Zellen ohne Differenzierung (wie Krebszellen) und ist dasjenige Spurenelement, was im Gehirn am meisten zu finden ist. Elementares Bor ist jedoch giftig, als Nahrungsergänzung eignen sich daher nur Pflanzen mit hohem Borgehalt – allen voran Moringablätter, die mit 31 Milligramm je 100 Gramm den höchsten Gehalt besitzen. Größere Mengen an organischen Borverbindungen besitzen sonst nur Quitten (ca. 10mg je 100g), Mandeln (3,4mg) und Rote Beete (2,1mg je 100g).

Aufgrund seiner ausgewogenen, umfassenden Inhaltsstoffe kann Moringa viel Energie, Vitalität und seelische Stärke verleihen! Er ist Kraftpaket für jugendliche Power, Attraktivität und seelische Ausgeglichenheit! Die Wirkung von Moringa ist dabei wesentlich ganzheitlicher als Obst und Gemüse. Das bringt uns zu einem Vorzug von Moringa, dem der Baum einen weiteren Namen zu verdanken hat. Man nennt ihn auch den „grünen Diamanten“, weil sein phänomenaler Nährstoffreichtum seinesgleichen auf der Welt sucht.

POLYPHENOLE: Es sei auch erwähnt, dass Moringa oleifera sehr viele Polyphenole enthält, wobei z.B. auch eine Untergruppe, die sogenannten Salvestrole usw. erwähnenswert ist. Bei Salvestrolen handelt es sich um eine von britischen Wissenschaftlern entdeckte und erforschte Wirkstoffgruppe, die zu einer Klasse von Schutzstoffen gehören, die manche Pflanzen bilden, um sich gegen Fraßfeinde und Krankheiten zur Wehr zu setzen. Genau diese Substanzen, so belegten die Wissenschaftler, sorgen für eine Rückbildung von Krebstumoren. Polyphenole und seine vielen Untergruppen (Flavonoide, Anthocyane, Procyanidine, Benzoesäurederivate, Salvestrole usw.) waren vor 100 Jahren in ursprünglichen Obst- und Gemüsesorten, die sie sich damals noch gegen allerlei Feinde zur Wehr setzen mussten, reichlicher als heute enthalten. In modernem Obst- und Gemüse, das auf sterilen Plantagen mit Kunstdünger gezüchtet, sind jedoch kaum mehr Polyphenole enthalten. Moringa oleifera Blätter sind reich davon, unsere roten Moringabäume enthalten sogar bis zu 400% mehr als Moringas aus anderen Ländern und alleine schon deshalb sind sie als Nahrungsergänzung zu empfehlen.

CHROLOPHYL: Ein Kilogramm Moringa-Blätter (getrocknet) enthalten fast sieben Gramm reines Chlorophyll (grüner Pflanzenfarbstoff) – das ist noch ein Weltrekord unter den bekannten Nutzpflanzen unserer Erde. Chlorophyll ist entscheidend für die Gesundheit unseres Blutes – und die Gesundheit des Blutes ist wiederum entscheidend für die Gesundheit des Menschen. Keine andere Pflanze der Welt enthält nach bisherigem Kenntnisstand der Wissenschaft mehr Chlorophyll als Moringa. In Forschungen von Dr. Young wurde dargelegt, dass rote Blutkörperchen weniger (wie bisher angenommen) im Rückenmark gebildet werden, sondern vielmehr – zumindest im gesunden Organismus – im Darm. Besonders wichtig zur Aufrechterhaltung eines gesunden Blutes ist gemäß Dr. Young der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, der in seiner chemischen Zusammensetzung fast vollständig dem roten Blutfarbstoff des Menschen (Hämoglobin) entspricht. Chlorophyll wird neben dem Spurenelement Eisen als die blutbildende Substanz schlechthin angesehen. Chlorophyll bringt mehr Sauerstoff ins Blut, was Stoffwechselprozesse optimiert, es stärkt unser Immunsystem, wirkt entzündungshemmend, hilft bei akuten Infektionen und hemmt Tumore. Chlorophyll gilt als „grüne Medizin“. Doch damit ist das Nutzspektrum von Moringa noch keinesfalls erschöpft.

ANTIOXIDANTIEN: Für den nächsten Vorzug der Moringa-Pflanze holen wir zuerst ein wenig aus: Als gefährliche Schädiger der körperlichen Gesundheit gelten sog. „freie Radikale“. Man versteht darunter instabile Sauerstoffverbindungen, denen ein Elektron fehlt. Dasselbe besorgen sie sich, indem sie es anderen Molekülen einfach entreißen: Proteinen, Hormonen, genetischem Material und anderen wichtigen Substanzen, die unser Körper braucht. Die Stoffe, denen ein Elektron geraubt wurde, haben nun ihrerseits das Bestreben, ihren Elektronenmangel auszugleichen und greifen andere Stoffe im Körper an. So entsteht ein Teufelskreis, der dreifach gefährlich ist: (1) fehlen dem Körper dann die benötigten Stoffe, (2) wird seine Substanz geschädigt und (3) sind die chemischen Reste schädlich, was dem Organismus neue Probleme aufbürdet. Wenn solche instabilen Sauerstoffverbindungen anderen Atomen oder Molekülen ihre Elektronen stehlen, nennt man diesen Vorgang (chemisch eigentlich unkorrekt) „Oxidation“. Dieselbe gilt heute als wesentlicher Faktor bei der Alterung. Doch zum Glück gibt es auch Stoffe, die dem Organismus helfen, „Oxidation“ zu verhindern bzw. ihr entgegenwirken. Sie stellen den freien Radikalen Elektronen zur Verfügung, ohne danach das Bedürfnis zu haben, sich ihrerseits Elektronen zu beschaffen oder sich in schädliche Substanzen zu verwandeln. Diese Stoffe nennt man Antioxidantien.

Solche Antioxidantien sind z.B. Vitamin C, Vitamin E, aber auch Chlorophyll und viele weitere Stoffe. Die Fähigkeit einer Natursubstanz oder eines Produkts, freie Radikale unschädlich zu machen, wird mit dem sog. „ORAC“-Test ermittelt. Das steht für Oxygen adicalbsorbance apacity, also für die Kapazität eines Stoffes oder eines Lebensmittels, freie Radikale zu neutralisieren. 5.000 bis 7.000 ORAC Einheiten sollte ein Mensch mit seiner täglichen Nahrung zu sich nehmen, um gut gegen freie Radikale geschützt zu sein, heißt es. Der ORAC-Wert von einzelnen Lebensmitteln wird dabei pro 100 Gramm des Lebensmittels angegeben. 100 Gramm Himbeeren beispielsweise bringen es auf 2000 bis 4000 solche Einheiten. Bio-Hagebuttenmarmelade sogar auf 13.000. Die sagenhaften Goji-Beeren schaffen 25.000 ORAC-Punkte und gehören damit zur Weltspitze. Das heißt mit nur 25 Gramm Goji-Beeren pro Tag hat man bereits sein antioxidatives Soll erfüllt. Doch auch hier legt Moringa die Messlatte höher und beschert uns noch einen neuen Weltrekord mit dem höchsten antioxidativen Wert, der je gemessen wurde – von bis zu 115.000 ORAC-Einheiten (abhängig von der Region, dem Boden, der Bewirtschaftung usw.)

Ein weiterer Sachverhalt ist erwähnenswert, der speziell für Veganer und Rohköstler wichtig sein kann, denn das Moringa-Blatt ist darüber hinaus auch eine wichtige Quelle für Eiweiß. Fast die Hälfte des Blattes besteht aus hochwertigem, gesundem pflanzlichen Eiweiß.

All das ist – jeweils einzeln und für sich betrachtet – zwar schon recht interessant, gleichzeitig aber wurden wir in den letzten Jahren werbetechnisch dermaßen mit Informationen über das „allerneueste, gesündeste und beste Super- Lebensmittel der Welt“ überschüttet, dass sich manch einer vielleicht denkt: „Wenn es danach geht, könnte ich mich den ganzen Tag über von Goji-, Acai- und Aroniabeeren ernähren, Spirulina, Chlorella- und Afa-Algen essen, ausschließlich Weizen- oder Gerstengrassaft trinken und überdies Dutzende Kapseln mit allerlei unverständlichen Namen – OPC, Q10, NADH usw. – schlucken.“ Nun, im individuellen Fall mag das alles für eine gewisse Zeit seine Berechtigung besitzen bzw. sich als sinnvoll erweisen, es gibt jedoch ein generelles Problem damit: So, wie man zum Händewaschen zwei Hände braucht, so bedingen die meisten Vitalstoffe einander.

Wer also über lange Zeit hinweg immer nur eine einzige Art von Lebensmittel oder einen einzige Nahrungsergänzung zu sich nimmt, erzeugt damit praktisch zwingend und automatisch einen Vitalstoffmangel im Organismus. Vitamin C braucht als Gegenspieler (zweite Hand) beispielsweise Vitamin B1 und überdies etliche Mineralstoffe. Wer über lange Zeit hinweg nur Vitamin C zu sich nimmt, erzeugt im Körper einen schwerwiegenden B1-Mangel mit allen seinen Folgen (mangelnde Konzentrationsfähigkeit/ Gedächtnis, Kribbeln in Beinen und Händen, Verstopfung u.v.a.). Daher sind nicht nur synthetische Vitaminpräparate, sondern auch „die neuesten Wundernahrungsmittel” in alternativ-heilkundlichen Kreisen oft ziemlich verpönt. Doch auch in diesem Punkt unterscheidet sich Moringa, denn hier haben wir im natürlichen pflanzlichen Verbund 90 verschiedene Vitalstoffe, Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe, Spurenelemente, alle Aminosäuren, jede Menge Pflanzeneiweiß, gesunde Fettsäuren, Chlorophyll sowie zahllose Pflanzenbegleitstoffe perfekt aufeinander abgestimmt, bioverfügbar in einer Pflanze vereinigt – und durch Zeatin maximal wirkverstärkt!

So verwendet man z.B.

• die Blätter und Früchte als Nahrungsmittel (frisch oder getrocknet)

• die Blüten als Gewürz, für die Bienenzucht und als Medizin

• die Samen als Nahrungsmittel, Öl, zur Wasserreinigung

• die Rinde als Medizin, zur Seil- und Papierherstellung

• die Wurzeln als Nahrungsmittel und Medizin

• die Pflanze als Ganzes für Tierfutter, Biomasse für alternative Energie

• die „Abfallprodukte“ zur Bodenverbesserung, Biodünger und Tierfutter.

In der modernen Medizin werden inzwischen Extrakte aus Moringa oleifera vor allem wegen ihrer ausgleichenden Wirkung auf das Nerven- und Hormonsystem und für die Stärkung der Abwehrkräfte eingesetzt. Jeder kann die erstaunliche Wirkkraft des Moringa-Baumes nutzen. Die Blätter können in Suppen, Speisen und ins Müsli gestreut, als Tee getrunken werden. Als Tee hat Moringa einen Geschmack, der ein wenig an Brennnesseln erinnert; beim Einnehmen des Pulvers wird die leichte Schärfe von den enthaltenen Senfölen deutlicher spürbar. Gerade dieser pikante Geschmack macht es als Würzzugabe in Speisen interessant.

Er ist  komplett essbar, hält viele Weltrekorden und bietet Superlativen wie keine andere Pflanze. Vielerorts als Wunderbaum bezeichnet, macht er diesem Namen alle Ehre. Es ist ein Baum, der das Potential besitzt, die drängendsten Probleme der sog. „Dritten Welt“, aber auch der Industrieländer zu lösen: Wüste begrünen, unternährte Menschen satt machen, Krankheiten heilen, Trinkwasser klären, und man kann aus ihm sogar Diesel erzeugen (um ein paar weitere Vorzüge zu nennen). Moringa ist ein echtes Wunder und ein Geschenk an die Menschheit. Er ist mehr als nur ein weiterer Trend. Moringa ist auch eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen der Erde. Die pflanzlichen Hormone die dieses Wachstum ermöglichen lassen sich landwirtschaftlich als Dünger nutzen und sorgen für größere, wohlschmeckendere und gesündere Pflanzen.

Ursprünglich heimisch war der Überlebenskünstler und Überlebenshelfer in den nordwestindischen steinigen, trockenen Regionen am Fuße des Himalaya. Von dort aus verbreitete er sich in die tropischen und subtropischen Zonen der Erde – nach Südasien, Südostasien, China, Indonesien, Afrika, Madagaskar, Mexiko, Mittelamerika und Südamerika. In Europa ist seit einigen Jahren der erfolgreiche Anbau bisher nur auf der kanarischen Insel Teneriffa gelungen. Möglicherweise weil diese europäischen Inseln auf demselben Breitengrad wie die ursprüngliche Heimat der Moringas liegen und  ein einzigartiges Klima besitzen

Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum es mehrere Tausende Jahre brauchte bis das Vorhandensein dieses Naturwunders ins Bewusstsein der westlichen Welt vordrang. Denn immerhin wird der Moringa-Baum schon in den ältesten Weisheitsschriften der Menschheit, der altindischen Veden*, erwähnt. So war man in der aus den Veden abgeleiteten traditionellen indischen Medizin, dem Ayurveda*, schon vor über 5.000 Jahren davon überzeugt, dass Moringa über 300 Krankheiten und Leiden heilen könne und inzwischen viele Menschen bestätigen und die Wissenschaft zum Erstaunen bringt. Mit seinem vielfältigen und breiten Vitalstoffangebot stellt er alle bisher bekannten Nahrungs- und Heilpflanzen weit in den Schatten.

*Veden: (auch Weden): eine zunächst mündlich überlieferte, später schriftlich fixierte Sammlung religiöser Texte im Hinduismus. Die wahrscheinlich ältesten Weisheitsschriften der Menschheit. Je nach Quelle wird für ihr Alter ein Zeitraum angegeben von 3.000 bis 5.000 Jahren, die mündlichen Überlieferungen eingerechnet, auch von bis zu 10.000 Jahren. *Ayurveda : (auch Ayurweda) Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft. Der Begriff stammtaus dem Sanskrit (altindische Hochsprache) und setzt sich aus den Wörtern Ayus (Leben) und Veda (Wissen) zusammen.

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